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Ortung des gestohlenen Mobiltelefons

20.02.09 (Handy News)

Wurde das Handy gestohlen, ist bei den meisten Menschen Panik im Spiel. Alle Telefonnummern, Geburtstag und Adressen einfach weg. Es soll jetzt durch spezielle Ortungsdienste Abhilfe geschaffen werden. Diese Ortungsdienste zeigen, wo sich das gestohlene Mobiltelefon befindet. Jedoch sind ihre Prognosen nicht immer zulässig.

Dieses Ortungssystem kann sogar Leben retten, wie bei einem chronisch kranken, 16-jährigen Mädchen aus dem Kreis Ravensburg. Sie hatte vor der Stadt das Bewusstsein vorrübergehend verloren. Als sich wieder zu sich kam, schaffte sie es, die Polizei alarmieren. Das Mädchen konnte der Polizei leider nicht genau erklären, wo es sich befindet. Somit ortete die Polizei das Handy des Mädchens, konnte somit das Suchgebiet eingrenzen und die Vermisste schließlich finden.


Das Handy ist heutzutage für viele Menschen eines der wichtigsten Gebrauchsgegenstände geworden. Viele verwenden ihr Mobiltelefon als zweites Gedächtnis für Geburtstage, Telefonnummern und für andere wichtige Notizen. Was bei einem Verlust des Handys gemacht werden kann, zeigt der Ortungsdienst „Handylocator“ auf seiner Homepage. Die Einsatzmöglichkeiten eines solchen Dienstes sind vielfältig und Geschmackssache. Der Online-Ortungsdienst „Handylocator“ wirbt mit einem Rundum-Sorglos-Service. Dieser kann beispielsweise zur Kontrolle und Sicherheit des eigenen Kindes sein, das Schützen von dementen Angehörigen oder als Hilfe zum Finden der Freunde sein. Es müssen die Anderen nur ebenfalls registriert sein und die Sucher erlauben, heißt es auf der Homepage von „Avetana“.

Auf Grund der ständigen Kommunikation des Handys mit den verschiedenen Mobilfunkmasten, ist rein technisch gesehen die Lokalisierung eines Telefons keine Kunst. Jedoch ist die Genauigkeit eine Einschränkung. In Gebieten, mit vielen Handymasten, kann der Aufenthaltsort des gesuchten Mobiltelefons auf wenige hundert Meter eingeschränkt werden. Bei weniger Masten, kann nur geschätzt werden. Noch ungenauer werden Suchergebnisse in ländlichen Regionen. In Regionen mit nur einem Funkmast kann lediglich festgestellt werden, in welcher Region das Handy zu finden ist. Das Mobiltelefon muss jedoch als Voraussetzung eingeschaltet und in ein Mobilfunknetz eingebucht sein.

Es gibt jedoch noch eine wichtige Voraussetzung, um solche Ortungsdienste verwenden zu können. Es muss vor der Nutzung des Ortungsdienstes zuerst eine Anmeldung beim Anbieter erfolgen. Es darf auf Grund des Datenschutzes ohne Einwilligung des Handybesitzers keine Suche gestartet werden. Die Einwilligung wird vorher über eine Freischalt-SMS erlaubt, was jedoch jederzeit widerrufen werden kann. Ist ein Telefon verloren gegangen, so kann über das Internet bei den verschiedenen Ortungsdienstleistern das bereits registrierte Telefon lokalisiert werden. Die Suche dauert nur wenige Augenblicke. Einige dieser Dienstleister nutzen die Grafik von „Google Maps“.

Die Abrechnung einer Suche erfolgt sofort, daher muss meistens zuvor ein Benutzerkonto aufgeladen werden. Bezahlt werden muss auch bei nicht zufriedenstellendem Ergebnis. Die meisten Anbieter berechnen pro Suchanfrage 49 Cent. Einen weiteren Service bietet die gemeinnützige Björn-Steiger-Stiftung an. Jeder Handynutzer kann sich in die Datenbank der Stiftung eintragen und bei Gefahr kostenlos geortet werden. Dieser mit „Live-Service“ bezeichnete Dienst ermöglicht es im Notfall die schnelle Ortung der Hilfesuchenden oder des Unfallortes über das Handy.



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