Zusammenfassung vom Mobile World Congress 2009
24.02.09 (Handy News)
Jedes Jahr treffen sich Mobilfunk-Unternehmen und Journalisten in Barcelona auf dem Mobile World Congress (MWC). Dort werden Highlights und aktuelle Trends aus der Branche ausgetauscht und vorgestellt. Dieses Jahr standen nicht nur neue Geräte, sondern auch zwei Betriebssysteme im Mittelpunkt. Während der Wirtschaftskrise wurde auf dem MWC deutlich, dass die Hersteller vor allem auf den Erfolg von Smartphones setzen. Allein anhand der unterschiedlichen Hersteller und Smartphones wurde es deutlich. Nicht nur die großen Hersteller und Spezialisten von HTC sondern auch alte Bekannte wie Palm oder die Newcomer Garmin-Asus und Acer sind mit dabei. Alle Hoffen auf Grund der von iPhone ausgelösten Smartphone-Euphorie darauf, dass die Kunden die bisherigen Mobiltelefone gegen die Multimedia-Alleskönner eintauschen.
Als Marktführer setzte Nokia auf dem Mobile World Congress 2009 vor allem auf das neue Smartphone N86. Der koreanische Konkurrent Samsung will mit mindestens vier neuen Android-Modellen die Marktführerschaft von Nokia angreifen. Sony Ericsson hat auf dem MWC 2009 mit dem 12-Megapixel-Handy namens Idou gepunktet. Jedoch wird dieses Mobiltelefon erst im zweiten Halbjahr auf den Markt kommen. Somit können andere Hersteller bis dahin noch nachrüsten.
Der Mobile World Congress stand dieses Jahr auch im Zeichen der Betriebssysteme. Somit hat Microsoft zum Beispiel die neue Windows Mobile Version 6.5 und das Konzept der Windows Phones vorgestellt. Dagegen konnte Google nur wenige Android-Geräte vorweisen. Jedoch war Google trotzdem das Top-Gespräch auf der Messe. Bis zum MWC 2010 wird das Geräte-Portfolio wohl mit mehr Android-Betriebssystemen sein. Google und Microsoft haben außerdem große Konkurrenz mit Symbian und Linux Mobile auf dem Markt gefunden.
Als Fazit kann abschließend nur gesagt werden, dass die Branche sehr optimistisch ist trotz der Krise. Denn wenn die neue Technologie wie beispielsweise LTE in der kommenden Zeit den Durchbruch des mobilen Internets schafft, ist der Optimismus der Branche durchaus berechtigt. Mit Investitionen kann man aus der Krise als Gewinner hervorgehen. Die Unternehmen wie beispielsweise Google und Microsoft sowie Samsung, Nokia und HTC sind für die neue Herausforderung gut gerüstet.