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Zusammenlegung von T-Com und T-Mobile

25.02.09 (Handy News)

Laut der Financial Times Deutschland steht der Telekom ein großer Konzernumbau bevor. Es soll die Mobilfunksparte T-Mobile und die Festnetzsparte T-Com organisatorisch zusammengelegt werden. Die Telekom kann mit dieser Verschmelzung bessere kombinierte Angebote für beide Bereiche entwickeln und anbieten. Diese beiden Sparten erwirtschaften zusammen etwa die Hälfte des Jahresumsatzes von rund 60 Milliarden Euro. Noch diese Woche soll der Aufsichtsrat über den Umbau entscheiden. Der noch nicht bekannte zukünftige Chef der Deutschlandsparte wird dann neben dem Konzernchef RenĂ© Obermann zu dem mächtigsten Mann.


Mit diesem geplanten Umbau soll jedoch laut Informationen kein Personalabbau verbunden sein. Es würden lediglich Managementpositionen wegfallen. Des Weiteren wird der bisherige Mobilfunk-Vorstand Hamid Akhavan durch diese Neuorganisation stark an Einfluss verlieren. Akhavan wird sich dann künftig ausschließlich um das internationale Handygeschäft sowie um die Produktinnovationen des Unternehmens kümmern.

Um Kunden mit kombinierten Angeboten gewinnen und halten zu können wurden schon bei anderen Konzernen Festnetz und Mobilfunk zusammengefasst. Die Netze werden zukünftig auch noch mehr verschmelzen. Bei der Telekom ist dies die Fortführung der bereits 2006 angefangenen Integration von Konzernchef RenĂ© Obermann, bei der Verkauf und Kundendienst (Sales & Service) von T-Mobile, der Mobilfunktochter, und der Festnetzsparte T-Home zusammengelegt wurden. Mit dieser Zusammenlegung habe die Telekom gute Erfahrungen gemacht und will dies auch weitermachen.

Der Abwärtstrend am deutschen Markt des Unternehmens konnte in den letzten zwei Jahren gestoppt werden. Nun gab es auch Überlegungen, in anderen Ländern die Sparten zu bündeln. Dies wäre beispielsweise auf dem osteuropäischen Markt möglich. Auf diesem Markt ist ein Wachstum zu beobachten und dort gibt es noch weiteres Potenzial. Weiterhin ist das Bonner Unternehmen bei der griechischen OTE eingestiegen. Diese ist auch in Bulgarien, Albanien, Mazedonien, Rumänien und einer Beteiligung in Serbien aktiv.

In der Vergangenheit hatte es die Telekom nicht immer leicht. Es konnte jedoch mit Hilfe von Produkten wie zum Beispiel dem Google-Handy, neuen Notebooks mit eingebautem Internetzugang und vor allem mit dem iPhone das Image des Unternehmens wieder verbessert werden.

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