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Handy für Kinder – welcher Tarif?

10.03.09 (Handy News)


Das Handy ist auf der Wunschliste von Kindern immer ganz weit oben. Doch diese Tatsache bringt die Eltern häufig zur Verzweiflung. Einerseits das eigene Kind erreichbar sein lassen, so dass es in Notfällen sich melden kann. Aber auf der anderen Seite die hohen Kosten und die Ablenkung der Kinder. In welchem Alter ist es denn pädagogisch sinnvoll dem Kind ein Handy zu Verfügung zu stellen? Jedes Elternpaar muss diese Frage für sich selbst entscheiden, aber hier erfahren sie welche Handys und Tarife für Kinder geeignet sind.

Um die Kosten genau kontrollieren zu können, sollten auf alle Fälle Prepaidkarten verwendet werden. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, können die Kinder zwar nicht mehr telefonieren, aber erreichbar sind sie trotzdem noch. Notrufnummer können auch ohne Guthaben gewählt werden. Einige Handyverträge könnten auch mit einem monatlichen Limit definiert werden. Jedoch sind Prepaidkarten einfacher in der Handhabung und das verbrauchte Guthaben kann einfach eingeteilt werden.

Bei den Tarifen sollte darauf geachtet werden, dass vor allem auch die Versendung von SMS nicht zu teuer ist, denn Kinder verschicken meist lieber eine SMS anstelle eines Anrufes. Wenn viel zwischen Eltern und Kindern telefoniert wird, bietet sich auch ein Community-Tarif an. Dieser wird mittlerweile von vielen Prepaid-Discountern wie zum Beispiel von blau.de, simply und viva angeboten. Mit diesem speziellen Tarif können die Eltern mit ihren Kindern untereinander noch billiger telefonieren und texten. Die speziellen Kids-Tarife sind meist recht teuer und können häufig nur erhalten werden, wenn die Eltern bereits einen Vertrag mit dem jeweiligen Mobilfunk-Anbieter besitzen. Aber sie haben auch Vorteile. Die Kostenkontrolle ist meist wesentlich einfacher und es kann sehr günstig oder sogar kostenlos mit den Eltern telefoniert werden. Bei solchen Kinder-Tarifen sind teure Sonderrufnummern und Klingelton-Abos meistens gesperrt bzw. können von den Eltern gesperrt werden. Außerdem sind teilweise in den speziellen Kindertarifen ein Ortungsdienst enthalten. Mit so einem Ortungsdienst können die Eltern relativ genau abfragen, wo sich ihr Kind gerade befindet. Innerhalb von Städten ist der Standort auf 50 bis 150 Metern genau feststellbar. Auf dem Lande ist dies weniger genau. Es kann jedoch auch ein anderer Ortungsdienst nachträglich verwendet werden. Mit diesen Diensten können Eltern sogar sich informieren lassen, wenn ihr Kind sich aus einem bestimmten Bereich entfernt. Ablehnen können dies aber nur Teenager.

Die Wahl des Mobiltelefons, nachdem der passende Tarif gefunden wurde, lässt die Eltern dann jedoch meist ein weiteres Mal verzweifeln. Viele Handy-Hersteller haben bereits spezielle Kinderhandys entwickelt und auf den Markt gebracht. Diese Mobiltelefone sind sehr einfach in der Bedienung und nicht ganz so komplex wie normale Handys. Teilweise sind die Telefone auch so entwickelt, dass Kinder nur bestimmte vorher programmierte Telefonnummern anrufen können. Von Schiebe- und Klapphandys wird auch von Experten abgeraten, weil diese Geräte nicht robust genug für Kinder sind. Spezielle Mobiltelefone für Kinder sind beispielsweise das Tobi von Samsung, das Nokia 1650 und das Sony Ericsson W200i.



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