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Neues Einsparprogramm bei Sony Ericsson

18.04.09 (Handy News)

Im ersten Quartal 2009 musste die gesamte Handy-Branche mit Verlusten kämpfen. Auch der Handy-Hersteller Sony Ericsson hatte einen Verlust von über 293 Millionen Euro. Nun Ist ein neues Sparprogramm angekündigt worden. Dieses Sparprogramm beinhaltet einen drastischen Stellenabbau, was bedeutet, dass 2.000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren werden.


Am Freitag teilte der japanische Elektronikkonzern Sony und der schwedische Telekom-Ausrüster in London mit, dass mit diesem Stellenabbau rund 400 Millionen Euro jährlich eingespart werden sollen. Der Unternehmenschef Dick Komiyama sagte, „Wir passen unser Geschäft den neuen Marktrealitäten an, um das Unternehmen so schnell wie möglich wieder profitabel zu machen.“ Zuvor wurden schon zwei Sparprogramme durchgeführt. Auch in den vorherigen Programmen wurden bereits 2.000 Mitarbeiter entlassen. Das Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson ist auch der Auffassung, dass in diesem Jahr die branchenweiten Verkäufe von Mobiltelefonen um mindestens zehn Prozent im Gegensatz zum Vorjahr sinken werden. Die Erwartungen eines Abrutschens der Umsatzzahlen waren bislang von Sony Ericsson nur halb so groß.

Bei der Abrechnung des Schlussquartals im vergangenen Jahr ist trotz des Weihnachtsgeschäftes ein Rückgang um bis zu ein Fünftel zu verbuchen gewesen. Dies lag jedoch nicht zuletzt an den Kosten für die Stellenstreichungen. Der neue Stellenabbau wird etwa mit 200 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Der Handy-Hersteller Sony Ericsson verkaufte im ersten Quartal 2009 nur noch 14,5 Millionen Mobiltelefone. Im Jahr zuvor waren es noch 22,3 Millionen Handys. Dies ergibt einen Umsatz im ersten Quartal von 1,74 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum betrug der Umsatz noch 2,7 Milliarden Euro. Somit hat das Unternehmen einen Verlust vor Steuern von 370 Millionen Euro. Der Konzern hatte 2008 noch einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 193 Millionen Euro erzielen können. Der Konkurrenz-Hersteller Nokia hatte seine dramatischen Zahlen für den Jahresauftakt bereits einen Tag zuvor verkündet. Nokia schöpfte jedoch in ihrer Meldung wieder Hoffnung auf ein Ende der Talfahrt.



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